Häufig gestellte Fragen zum Umstieg auf Rails

Wie kompliziert ist der Umstieg auf die Rails-Technologie?
Beim Einsatz des Infopark Rails Connectors müssen alle Layouts und etwa vorhandene kundenspezifische Funktionalitäten (in Form von PHP- oder Java-Code, Portlets) neu geschrieben werden. Der Aufwand hierfür hängt vom Umfang und der Komplexität Ihres Systems ab.
Die Inhalte dagegen können vollständig übernommen werden. So ist es insbesondere möglich, dass Redakteure am System weiter Inhalte einstellen, während im Hintergrund die Layouts und Funktionalität auf Rails umgestellt werden. Sobald letzteres abgeschlossen ist, kann der aktuelle Stand der Inhalte einfach mit dem neuen Rails-Server ausgeliefert werden.
Benötige ich beim Einsatz des Rails Connectors eine Template Engine?
Nein, die Template-Engine hat dann keine sinnvolle Funktion und wird nicht mehr benötigt.
Benötige ich beim Einsatz des Rails Connectors einen Trifork oder einen anderen Java-Application-Server?
Nicht auf dem Live-Server, jedoch nach wie vor auf dem Redaktionssystem, da das GUI in Java implementiert ist und zum Betrieb den Trifork oder einen vergleichbaren Application Server benötigt.
Wird denn Java dann überhaupt noch unterstützt?
Ja, der Java-PM wird weiterhin ausdrücklich unterstützt. Neukunden empfehlen wir jedoch, mit Rails zu arbeiten und nicht mehr mit Java.
Können wir unsere eigenen Portlets weiterverwenden?
Wenn Sie den Rails Connector einsetzen möchten, können Portlets derzeit nicht verwendet werden.
Können wir parallel mit der Rails-Technik und Java arbeiten?
Es ist möglich – wenn auch selten erforderlich –, die Inhalte zweier Instanzen von Fiona auf unterschiedliche Art auszuliefern. Es ist jedoch nicht möglich, bei einer einzelnen Instanz diese beiden Techniken zu kombinieren.
Beim Umstieg auf Rails braucht der Betrieb des Redaktionssystems und der Website nicht unterbrochen zu werden, da die Rails-Anwendung parallel zum laufenden Betrieb des klassischen Fiona-Systems entwickelt werden kann. Hierbei ist der Zugriff auf die Echtdaten möglich, sodass die Rails-Anwendung umfassend getestet werden kann, bevor sie das klassische Live-System vollständig ablöst.
Benötigen wir noch einen Apache Webserver zur Auslieferung der Webseiten?
Ja. Der Apache Webserver sorgt für die korrekte Weiterleitung aller eingehenden HTTP-Requests. Diese Anfragen gibt er an einen oder mehrere (auch über mehrere Maschinen verteilte) Mongrel-Server weiter. Mongrel ist gewissermaßen der Rails-Applikationsserver, also etwa das, was der Trifork für Java-Applikationen ist. Der Mongrel sorgt für die tatsächliche Abarbeitung der Anfrage und die Ausgabe des Ergebnisses über den Apache-Server.
Welche Datenbanken werden bei Einsatz des Rails Connectors unterstützt?
Gegenwärtig werden ausschließlich MySQL-Datenbanken unterstützt.
Welche Rolle spielt der Search Server im Zusammenhang mit dem Rails Connector?
Der Rails Connector unterstützt die Nutzung des Search Servers. Daher kann dieser wie bisher normal installiert und weiterbetrieben werden.
Benötige ich eine Versionsverwaltung für mein Rails-Projekt und wenn ja, welche wird empfohlen?
Ein Rails-Projekt lässt sich ohne eine Versionsverwaltung nicht professionell durchführen. Wie zahlreiche andere Unternehmen verwendet Infopark Git. Häufig wird als VCS (engl. "version control system") auch Subversion eingesetzt.
Wo finde ich Informationen über Ruby on Rails?
Die Homepage von Ruby on Rails ist http://www.rubyonrails.org/.