Konzepte

Das Fiona-7-Gem basiert auf dem Ruby-on-Rails-Framework. Es wurde mit Blick auf die größtmögliche Kompatibilität mit Infopark CMS Fiona konzipiert. Bei der Integration des Gems in eine Rails-Anwendung bleiben die Rechteverwaltung, die administrative Oberfläche, Workflows, die TCL-Schnittstelle und zahllose weitere Funktionen erhalten. Der Umstieg auf Fiona 7 setzt eine Rails-Applikation mit dem RailsConnector („Fiona on Rails“) oder eine leere Instanz voraus.

Beim Umstieg ohne Rails Connector setzt Fiona 7 eine leere CMS-Fiona-Instanz voraus. Bis auf das root-Objekt und genau eine Vorlage (Objektklasse) darf die Instanz keine Daten enthalten.

Die Versionsnummern des Fiona-7-Gems orientieren sich am Scrivito-Gem. Die Version 1.5.0 etwa bietet höchstmögliche Kompatibilität mit Scrivito 1.5.0. Die Haupt- und Unterversionsnummer des Fiona-7-Gems gehen aus weiteren zwei Stellen der Scrivito-Versionsnummer hervor. So bezeichnet beispielsweise 1.5.3.1 die erste Version des auf Scrivito 1.5.3 basierenden Fiona-7-Gems und 1.5.3.1.1 den ersten Nachfolger dieser Version.

Alle APIs und Programmierkonzepte orientieren sich sehr stark an denen von Scrivito. Mit Fiona 7 ändert sich jedoch die Art und Weise, in der Redakteure arbeiten, grundlegend. Die meisten Änderungen können nun in der Vorschau („in place“), also direkt an den ausgelieferten Inhalten vorgenommen werden. Nur wenige administrative Aufgaben werden weiterhin über die klassischen Schnittstellen erledigt. (Selbst diese verbleibenden Aufgaben können durch Programmierung versteckt werden.)

Zwei Betriebsarten

Das Fiona-7-Gem kann in zwei Modi betrieben werden, „legacy“ und „standalone“. Wenn man eine bestehende RailsConnector- oder FionaConnector-Applikation zu Fiona 7 migrieren möchte, sollte der Legacy-Modus verwendet werden. Auch bei einer neuen Rails-Applikation kann der Legacy-Modus nützlich sein, beispielsweise, wenn sie mit einer bestehenden Fiona-Instanz betrieben werden soll.

Der Standalone-Modus ist für neue Rails-Anwendungen konzipiert, die mit einer anfänglich leeren Instanz betrieben werden. Dieser Modus bietet die höchstmögliche Kompatibilität mit Scrivito, wodurch die Entwicklung der Anwendung nahezu denselben Mustern folgt wie bei einer Scrivito-Anwendung.

Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Übersicht zu den zwei Betriebsarten.